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Jesu Einzug nach Jerusalem - Predigt zu Joh.12 am Palmsonntag 2023

  Johannesevangelium Kapitel 12,12-19 Der Einzug in Jerusalem   12 Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde, 13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel! 14 Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht: 15 »Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.« 16 Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so an ihm getan hatte. 17 Die Menge aber, die bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, bezeugte die Tat. 18 Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan. 19 Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, dass ihr ni...
 Predigt am 19.3.23 Prädikantin Verena Wache Predigt am 26.3.23  Jochen Litschel anl. seiner Einführung als Prädikant

Jesu Gefangennahme Predigt am 12.März 2023

 Jesu Gefangennahme Lukas Kapitel 22: 47 Als er aber noch redete, siehe, da kam eine Schar; und einer von den Zwölfen, der mit dem Namen Judas, ging vor ihnen her und nahte sich Jesus, um ihn zu küssen. 48 Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Menschensohn mit einem Kuss? 49 Als aber, die um ihn waren, sahen, was geschehen würde, sprachen sie: Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen? 50 Und einer von ihnen schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. 51 Da sprach Jesus: Lasst ab! Nicht weiter! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn. 52 Jesus aber sprach zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die zu ihm hergekommen waren: Ihr seid wie gegen einen Räuber mit Schwertern und mit Stangen ausgezogen? 53 Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen, und ihr habt nicht Hand an mich gelegt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis. Liebe Gemeinde, So viele Menschen kommen in dieser Schilderung des Ev...

Gute Früchte für Gott Predigt zu Mk.12,1-12 am 5.3.2023

  Liebe Gemeinde,   Was bedeutet Dir eigentlich Jesus? Wer ist er für Dich? Gottes Sohn! Der Heiland! Das ist alles richtig, aber solche Begriffe bleiben für moderne, unreligiöse Menschen doch immer noch nebulös. Wer ist für Dich also konkret Jesus? Ein Mensch mit einer beeindruckenden Ethik, voller Barmherzigkeit, voller Versöhnungsbereitschaft, voller Friedenssehnsucht. Wer ist für Dich Jesus? Ein Heiler, ein Wundertäter. Einer der Blinde sehend macht und Lahme gehend, Taube hörend und Wahnsinnige zur Vernunft bringt. Er ist einer, der Ausgestoßene besucht und Anstößige nicht verurteilt. Nicht alle, aber immerhin viele… Das ist alles richtig. Und doch ist es noch nicht alles. Jesus ist nicht nur der, der Wunden verbindet. Er ist auch derjenige, der die, die Verwundungen an Körper und Seele verursachen beim Namen nennt. Jesus ist durchaus ein radikaler und politischer Mensch, der in unseren überlieferten Jesusvorstellungen allerdings wenig Platz findet.  Doch das Markuse...

Hiob 2 Umgang mit Leiden

  Liebe Gemeinde, Manchmal geht es von einem Tag auf den anderen, manchmal sogar in Sekunden: Alles ändert sich, stellt das Leben auf den Kopf. Ein unachtsamer Moment im Straßenverkehr. Ein Unfall. Schwere Kopfverletzungen. Querschnittsgelähmt. Manchmal kriecht eine Krankheit auch langsam, wie eine gefährliche Schlange. Erst merkst Du es nicht, doch dann packt sie zu. Das frühere Leben bleibt nur noch eine wehmütige Erinnerung. Der Partner stirbt und man kommt sich sogar im eigenen Haus vor wie in einem unbekannten Film. Alles ist neu obwohl alles noch wie vorher riecht. Schließlich: Vor einem Jahr überfiel Russland die Ukraine. Die Welt ist seit dem 24. Februar 2022 nicht mehr die sie vorher war. Aufgewacht aus dem Traum der Sicherheit sind wir im Westen. Manchmal geht es von einem Tag auf den anderen! Wir kennen sie alle aus unserem Leben: Ereignisse, die alles auf den Kopf stellen, die uns auf eine harte Probe stellen, die auch den Glauben herausfordern. Gott, wo bist Du? Warum ...

Glaube Hoffnung Liebe: Herzlich willkommen! Predigt zu 1.Kor.13,1-13

  Liebe Gemeinde, „Herzlich willkommen!“ Das stand gespickt mit einigen persönlichen Zeichnungen auf einem großen Bogen Papier an unserer Wohnungstür. Unsere Nachbarn haben uns damit überrascht. Am 31. Oktober letzten Jahres haben wir die Wohnung übernommen, in die wir dieses Jahr ziehen werden. Wir kennen in der Stadt eigentlich keinen Menschen. Unsere Nachbarn hatten wir mal gesehen, mal einen Espresso zusammen getrunken; mehr aber nicht. Wir sind evangelisch, sie glaube ich: katholisch. Sie sind Raucher, wir absolute Nichtraucher. Wir wollen die Wohnung mit möglichst wenig vollstellen. Die Wohnung unserer Nachbarn steht proppevoll mit allem möglichen. Wir sind glaube ich ziemlich verschieden. Trotzdem stand da an unserer Tür überraschend „Herzlich willkommen!“, dazu ein paar liebevolle Zeichnungen.   Wenn man liebevoll empfangen wird, macht das was mit einem. Wir hatten gleich das Gefühl, gut aufgehoben zu sein. Und so schön Teneriffa auch ist: Wir freuen uns auch auf unser...

Predigt am 12.2.23 zu Jes.55,6-13: Suchet den Herrn solange er nahe ist

  Ich will von Nathan erzählen. 16 Jahre ist er alt. Er ist Jude, obwohl er in Babylon geboren ist. Seine Eltern mussten zusammen mit den Großeltern und vielen anderen vor 20 Jahren Jerusalem verlassen. Im Jahr 586 vor Christus hatte der babylonische König Nebukadnezar die Israeliten besiegt. Alle die mit dem König der Israeliten zusammen gearbeitet hatten mussten die Heimat verlassen und in einem großen Treck nach Babylon ziehen. Nathans Eltern sagen: Wir wurden ver-schleppt. Nathans Großvater weint nachts oft. Dann spricht er davon, wie schön Jerusalem vor der Belagerung und der anschließenden Zerstörung war. Er singt dann die Lieder vom Tempel und immer wieder fragt er, weshalb Gott sein Volk so gestraft hat. Nathans Eltern sagen, dass die Regierung in Jerusalem viel falsch gemacht hat. Korruption war verbreitet und Egoismus. Einige waren reich, viele waren arm. Keine Gesellschaft kann stark sein, wenn man nicht aufeinander achtet, sagt Nathans Vater. Nathan kann die Klagen über...