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Wegen meiner Coronaerkrankung muss der Gottesdienst am 27.3.22 ausfallen. Ich bitte um Entschuldigung. Ab April feiern wir dann wieder im Haus der Begegnung Gottesdienst und nicht mehr in der Kirche

11 Freunde müsst(et) ihr sein! Predigt über Mt.26,36-46 am 13.3.2022

Jesus in Gethsemane 36 Da kam Jesus mit ihnen zu einem Garten, der hieß Gethsemane, und sprach zu den Jüngern: Setzt euch hierher, solange ich dorthin gehe und bete. 37 Und er nahm mit sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen. 38 Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wachet mit mir! 39 Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! 40 Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Konntet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? 41 Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. 42 Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, dass dieser Kelch vorübergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! 43 Und er kam un...

Botschafter der Versöhnung 2. Kor. 6,1-10 Predigt am 6.3.2022

  Liebe Gemeinde, ich finde es nicht leicht, in diesen Tagen als Pfarrer die frohe Botschaft zu verkündigen. Jeden Morgen schaue ich in die Nachrichten und wünschte mir, dass es dort heißt, was ich gleich noch aus dem Predigttext vorlesen werde: „Jetzt ist die willkommene Zeit, heute ist der Tag des Heils!“ Frieden! Versöhnung! Der Aufbau beginnt und alle Völker packen mit an! Die Russen zuerst!!!! Aber so ist es eben nicht. Es ist keine willkommene Zeit. Es ist Kriegszeit. Es ist kein Tag des Heils in Sicht. Kein Frieden. Nur Zerstörung, Flucht, Tod und die atomaren Drohungen eines Wahnsinnigen gegenüber der ganzen Welt. Ich merke, wie mein halbwegs heiles Weltbild zerbricht. Die Ordnungen der Völkergemeinschaft geraten ins Wanken. Das globale Wirtschaftssystem bricht auseinander. Der ukrainische Weizen wird auch in den armen Ländern Afrikas fehlen und zu noch mehr Hunger führen. Keiner weiß genau, wie es weitergehen kann. Ich merke, wie wütend ich bin auf diesen Kriegstreiber in ...

Schlechte Nachrichten: Jesu leidensankündigung und der Krieg in der Ukraine,Predigt über Mk.8,31-37 am 27.2.2022

DIE ERSTE ANKÜNDIGUNG VON JESU LEIDEN UND AUFERSTEHUNG ( Mt 16,21-23 ;  Lk 9,22 ) 31 Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen.   32 Und er redete das Wort frei und offen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren.  33 Er aber wandte sich um, sah seine Jünger an und bedrohte Petrus und sprach: Geh  hinter mich, du Satan! Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist. 34 Und er rief zu sich das Volk samt seinen Jüngern und sprach zu ihnen:  Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.   35 Denn wer sein Leben behalten will, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert  um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s behalten. 36 Denn was hilft es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und Sc...

Hebr.4,12+13 Lebendig und kräftig und schärfer...

  Es gibt Worte, die sind in die Geschichte der Menschheit eingeschnitten: „I have a dream!“ von Martin Luther King, oder auch: „Wir schaffen das!“ Das hatte Angela Merkel als Kanzlerin im Sommer 2015 angesichts des Zustroms von Flüchtlingen gesagt. Sie hat diesen Satz noch ergänzt: „Wir haben soviel geschafft, das schaffen wir auch. Und wo Dinge im Wege stehen müssen wir sie aus dem Weg räumen!“ Aber der Satz „Wir schaffen das!“ ist wie ein Wort in die Geschichte eingegangen. Andere haben dieses Motto verändert: „Wir schaffen das nicht ohne weiteres!“ hat Tübingens Bürgermeister Palmer gesagt. Und Alexander Gauland von der AfD tönte: „Wir wollen das gar nicht schaffen!“ Damals hat die schwierige Lage ein Leitwort bekommen. Es musste eine klare Aussage her. Manchmal ist Diplomatie gut und hilfreich. Manchmal muss man aber auch Klartext reden. Smalltalk oder hohle Floskeln helfen nicht. Natürlich scheiden sich dann an scharfen Worten die Geister. Für und Wider; wenn Argumente ausget...

Jeremia 9,23+24 Stärke zeigen, aber richtig! Predigt am 13.2.2022

  „Made in Germany“ das war lange Zeit ein Markenzeichen. Zeichen für Qualität. Weltweit. Made in Germany steht für Erfahrung, Beständigkeit, aber auch für Stärke und Wohlstand. Viele Unternehmen mit dem „made in Germany“ Emblem können stolz sein auf wirklich gute Produkte. Aber das muss nicht immer so bleiben. Es wäre falsch, so zu tun, als ob nichts passieren könnte.     Was können wir selbst vorweisen? Worin sind wir gut? Ihr? Ich? Bei meinen Bewerbungen habe ich versucht meine Stärken vorzuweisen: Fortbildungen, weil ich zeigen wollte, dass ich nicht stehen geblieben bin mit der Weisheit meines Studiums. Ich habe Projekte beschrieben, die ich erfolgreich geleitet habe. Schließlich habe ich einmal von meinem Dekan ein wirklich tolles Arbeitszeugnis bekommen, auf das ich immer noch sehr stolz bin.    Welche Stärken habt Ihr? Welche Stärken haben wir als Kirchengemeinde? Stärken sind gefragt. Und Weisheit. Wir werden heute in der Mitgliederversammlung darüber z...

Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir... letzter Sonntag nach Epiphanias: 2.Mose 34,29-35

Der Glanz auf Moses Angesicht 29 Als nun Mose vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte, weil er mit Gott geredet hatte.   30 Als aber Aaron und ganz Israel sahen, dass die Haut seines Angesichts glänzte, fürchteten sie sich, ihm zu nahen.   31 Da rief sie Mose und sie wandten sich wieder zu ihm, Aaron und alle Obersten der Gemeinde, und er redete mit ihnen.   32 Danach nahten sich ihm auch alle Israeliten. Und er gebot ihnen alles, was der HERR mit ihm geredet hatte auf dem Berge Sinai. 33 Und als er dies alles mit ihnen geredet hatte, legte er eine Decke auf sein Angesicht.   34 Und wenn er hineinging vor den HERRN, mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und zu den Israeliten redete, was ihm geboten war,  35 sahen die Israeliten, wie die Haut seines Angesichts glänzte. Dann tat er die Decke auf sei...