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Kain und Abel 1.Mose 4,1-16

Bibeltext: Gen. 4,1 -16a (Kain und Abel) Liebe Gemeinde, „Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft“. So heißt es in der Erklärung der Menschenrechte und so ähnlich steht es auch im Artikel 6 des Grundgesetzes. Dennoch sind Familien aber oft auch voller Probleme. Davon erzählt die Bibel gleich am Anfang: Der Mensch wird von Gott perfekt geplant und geschaffen: gottgleich. Als Mann und als Frau. Adam und Eva. Das erste Paar der Menschheit hat alles, was es braucht um glücklich zu sein. Zum Glücklichsein gehört auch, sich selbst beschränken zu können. Wenn man immer alles haben will, kann man nicht glücklich sein, weil einem ja ständig etwas fehlt. Gott will, dass Adam und Eva glücklich im Paradies sind. Sie dürfen alles; nur vom Baum der Erkenntnis sollen sie nicht essen. Adam und Eva wollen aber klug sein: wie Gott. Sie verspielen ihr Glück. Sie bringen sich selbst um das Paradies. Adam und Eva gründen außerhalb des Paradieses eine Familie. Zuerst wird K...

Anders, aber Miteinander: Galaterbrief. 2,11-21 (11.S. nach Trinitatis am 12.8.2018)

Text: Galaterbrief, Kapitel 2,11-21 Liebe Gemeinde, Wie heißt es? Jeder ist seines eigenen….               Glückes Schmied!? Hast Du was ….                                 Bist Du was!? Ja so heißt es. Diese und andere Sprichwörter kennen wir. Mit solchen Lebensweisheiten sind wir aufgewachsen. Bewusst oder unbewusst haben wir sie verinnerlicht. Sie bestimmen unser Leben gehörig mit. So schlecht ist das oft auch nicht! Zum Beispiel: Jan Jan hat es zu etwas gebracht. Er hat ein Haus vor den Toren der Stadt gekauft. Er lebt in einer festen Beziehung. Jan ist gerade 30. Er hat studiert, war immer fleißig und hat oft auf Freizeit verzichtet. Er hat einen gutbezahlten Job. Er ist beliebt. Kein Millionär, aber wohlhabend. Und das hat er...

seid eines Sinnes (Philipper 2,1-4) Predigt zum 15.Juli 2018

Liebe Gemeinde, heute abend ist sie vorbei: Die Fußball WM. Es wird die Mannschaft siegen, die den größten Teamgeist aufbringen wird. Natürlich gehört auch der eine oder andere gute Einzelspieler dazu; aber auch der wird nur so gut sein, wie ihn ein anderer in Szene setzt. Es wird aber auch den Sieger geben und die Verlierer. Das gehört zum Sport, auch wenn mir die Verlierer - ehrlich gesagt - manchmal leid tun.  Die Fußballwelt wird dann bis zum Start der Bundesliga eine kleine Pause einlegen. Doch die Welt dreht sich weiter und manchmal denke ich: Die Welt dreht durch! Die Weltgemeinschaft besitzt leider keinen Teamgeist, sie tut sich schwer gemeinsam Ziele zu setzen und diese zu arbeiten. Im Gegenteil: Gemeinsame Projekte zerfasern in Einzelinteressen. Die Amerikaner verabschieden sich gerade von den verbindenden Werten, die sie selbst einmal zum Maßstab der Nachkriegsordnung machten. Es wird kein Konsens gesucht, sondern nationaler Egoismus und selbstherrliche Eite...

Was ist Wahr und was ist Lüge? Jer.23,16-29

Gottesdienst 2./3.6. Vorspiel Votum/ Begrüßung (Vorstellung von Rolf Fröhlich) Lied     452                              Er weckt mich alle Morgen Psalm  718                              Ps. 34 Ehr sei dem               Gebet / Kyrie Gebet/ Laudate Gebet Lesung / Halleluja                  Lk.16,19-31 Lied     124                        ...

Wochenblattartikel Pfingsten 2018

Liebe Kirche, Pfingsten hast Du wieder Geburtstag. In der Apostelgeschichte lese ich von Deiner Geburtstunde: Alle Jünger waren an einem Ort versammelt. In Jerusalem feiern Menschen aller Nationen und Kulturen ein Fest. Da kommt ein Brausen. Es erfüllt das Haus und die Jünger. Die Jünger sprechen mit einem Mal viele Sprachen. Die Botschaft Jesu erreicht die Welt. Immer mehr Menschen interessieren sich für die Antworten der Bibel nach dem Woher und Wohin. Sie sind begeistert vom Geist, der Menschen in die Verantwortung schickt für diese Welt und ihnen gleichzeitig sagt: Ihr seid auch mit Fehlern von Gott geliebt. Liebe Kirche, Deine Geburtsstunde war kompliziert. Die ersten Christen wurden verfolgt, weil sie in Dir nur den einen Gott anbeteten, obwohl die Machthaber selber die Verehrung beanspruchten. Diese Menschen waren mutig. Sie hielten stand und gründeten Kirchengemeinden.  Liebe Kirche, Später übernahmst Du selber Macht. Kaiser und Könige, Päpste und Bischöfe tr...

1. Kor.2,12-16 Pfingsten: Die Kirche hat Geburtstag

1. Korintherbrief 2,12-16 / Apg. 2 Liebe Gemeinde, Heute ist Pfingsten: Die Kirche hat Geburtstag und Ihr seid alle eingeladen zu diesem Fest! Was bringt man da mit? Was schenkt man? Was wünscht man dem Geburtstagskind? Mutter Kirche ist ja immerhin schon mehr oder weniger 2000 Jahre alt! Von vielen schon für tot erklärt! Aber sie ist eben immer noch da. Und sie feiert immer noch. Aus den Kinderschuhen ist die Kirche raus. Die Sprache ist nicht jedem verständlich, aber das heißt nicht, dass die Kirche grau und tatterig wäre. „Ich wünsche der Kirche mehr Fröhlichkeit!“ sagt da jemand. „Ich wünsche der Kirche ein moderneres Erscheinungsbild!“ sagt jemand anderes. „Nicht so lange Predigten!“ ruft einer. „Doch!“ entgegnet jemand, „wegen der Predigt gehe ich doch in den Gottesdienst!“ „Quatsch“, sagt jemand. „Nix ändern. Hauptsache Einigkeit!“ Ich möchte entgegnen: „Das sind alles Forderungen! Ihr fordert doch bei einem Menschen auch nichts zum Geburtstag, sondern ihr...

Jeremia 31,31-34

31   Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen,  32   nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, mein Bund, den sie gebrochen haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR;  33   sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.  34   Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, denn sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken Liebe Gemeinde, Liebe Leserinnen und Leser! Ein Bündnis haben sie geschlossen: Am Berg Sina...