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Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben. Predigt am 27.9. zu 2. Timotheus 1,7-15

  7 Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 8 Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit für das Evangelium in der Kraft Gottes. 9 Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt, 10 jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium, 11 für das ich eingesetzt bin als Prediger und Apostel und Lehrer. 12 Aus diesem Grund leide ich dies alles; aber ich schäme mich dessen nicht; denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, dass er bewahren kann, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag. 13 Halte dich an das Vorbild der heilsamen Worte, die du von m...

Im Paradies leben lernen Predigt zu Genesis2, 4-15 am So. 20.9.2020

  Der Garten Eden 5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen. Denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 6 aber ein Strom stieg aus der Erde empor und tränkte das ganze Land. 7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. 8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. 9 Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. 10 Und es geht aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilt sich von da in vier Hauptarme. 11 Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila und dort findet man Gold; 12 und das ...

Zachäus Predigt am 13.9.2020

ZACHÄUS 19 1 Und er ging nach Jericho hinein und zog hindurch.  2 Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war ein Oberer der Zöllner und war reich.  3 Und er begehrte, Jesus zu sehen, wer er wäre, und konnte es nicht wegen der Menge; denn er war klein von Gestalt.  4 Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um ihn zu sehen; denn dort sollte er durchkommen.  5 Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren.  6 Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden. 7 Da sie das sahen, murrten sie alle und sprachen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt.   8 Zachäus aber trat herzu und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück.   9 Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, denn  auch er ist ein Sohn...

Die Sache Jesu braucht Begeisterte Predigt am 6.9.2020 zu: Apg.6,1-7

  Die Wahl der sieben Diakone In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. 2 Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und zu Tische dienen. 3 Darum, liebe Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Geistes und Weisheit sind, die wollen wir bestellen zu diesem Dienst. 4 Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. 5 Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut; und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Proselyten aus Antiochia. 6 Diese stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten ihnen die Hände auf. 7 Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl d...

Der Grund meines Glaubens... Predigt zu 1. Kor.3,5-17 am 30. August 2020

  Ihr Lieben!   Wie kommt man zum christlichen Glauben? Meistens sind es bestimmte Menschen, die uns mit dem Glauben und der Kirche in Kontakt gebracht haben. (sagt eine Studie.) Ich habe noch die Menschen vor Augen, die früher mit uns Kindergot-tesdienst gemacht hatten. Ich weiß nicht mehr, was wir da gemacht hatten, aber an die liebevolle Art der Kindergottes-dienstmitarbeitenden kann ich mich erinnern. – Ich habe auch immer noch freundschaftlichen Kontakt zu dem Pfarrerehepaar, die mit uns damals Jugendarbeit gemacht haben.  Meine alte Heimat-kirchengemeinde war groß; wir hatten 4 Pfarrer und einen Diakon, 2 Kirchenmusiker… Mich haben nicht alle 4 Pfarrer fasziniert. Neben meinem Freund aus der Jugendarbeit fand ich einige sterbenslangweilig, einen sogar arrogant und der Diakon war so streng fromm, dass mir das unheimlich vorkam. Überhaupt gab es Gruppierungen, die sich wegen der unterschiedlichen Frömmigkeit alles andere als wohl gesonnen waren.   So war das...

Pharisäer und Zöllner? Predigt zu Lk. 18,9-14 11. Sonntag nach Trinitatis

Der Pharisäer und der Zöllner Lk.18,9-14 9  Er sagte aber zu einigen, die überzeugt waren, fromm und gerecht zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis:   10  Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.   11  Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner.   12  Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. 13  Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach:  Gott, sei mir Sünder gnädig! 14  Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn   wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.   Liebe Schwestern und Brüder in Christus!  ...

Du sollst gehen wohin ich dich sende. Predigt am 9.Sonntag nach Trinitatis zu Jeremia 1,4-10

  Liebe Gemeinde, Vor genau 40 Jahren habe ich mit dem Theologiestudium begonnen. Übrigens sehr zum Entsetzen meines Vaters. Meine Eltern hätten es lieber gesehen, wenn ich was „Anständiges“ gelernt hätte: Kaufmann sollte ich werden. Ich dagegen wollte mit meinem Dienst in der Kirche für Menschen da sein, wollte sie trösten, stärken und verbinden, wollte eine Gemeinde aufbauen. Und ich wollte damit wohl auch ein bisschen die ganze Welt verbessern.    Als ich meinen Dienst dann antrat, war ich seit Urzeiten der jüngste Pastor in meiner Landeskirche. Hinter meinem Rücken wurde getuschelt: „Kann der das überhaupt schon? Der hat doch gar keine Erfahrung!“   Was hatte ich für Ideen und Ideale! Wie oft habe ich dann aber von der Gemeinde gehört: Wichtig ist uns, dass das Bestehende weitergeführt wird. Und wenn ich Verbesserungsvorschläge machte, hieß es eigentlich immer: Das haben wir aber noch nie so gemacht! Und auch gegenüber meinen Chefetagen musste ich die Erfahrung m...