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Bilder und Worte der Zuversicht

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Der HERR ist König; des freue sich das Erdreich und seien fröhlich die Inseln, so viele ihrer sind..(Ps.97,1) Blick von Montaña Sombrero nach La Gomera und El Hierro Seht die Vögel unter dem Himmel an; sie säen nicht, sie ernten nicht und Euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid Ihr nicht kostbarer als sie? (Mt.6,26) blühende Agave mit Kanarienvogel hinter Santiago del Teide Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen...Meine Hilfe kommt vom HERRN der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen und der dich behütet, schläft nicht. (Ps.121,1-3) Blick über den Erjospass zum Teide Ehe die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist Du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Ps.90,2) Blick vom Roque Brezos zum Roque Imoque und Gott sah, dass es gut war! (1.Mose1,18) Blick von Chayofa auf den Atlantik Gott segne Euch und behüte Euch. Gott lasse sein Angesicht über Euch leuchten. Gott erhebt sein Angesicht über...

Ostern braucht dieses Jahr mehr Zeit - Gedanken in der Ausgangssperre zu Lukas 24, 13-35

Der Weg nach Emmaus ist dieses Jahr länger…. Die Emmausjünger 13 Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tage in ein Dorf, das war von Jerusalem etwa sechzig Stadien entfernt; dessen Name ist Emmaus. 14 Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten. 15 Und es geschah, als sie so redeten und einander fragten, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen. 16 Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten. 17 Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Dinge, die ihr miteinander verhandelt unterwegs? Da blieben sie traurig stehen. 18 Und der eine, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der Einzige unter den Fremden in Jerusalem, der nicht weiß, was in diesen Tagen dort geschehen ist? 19 Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das mit Jesus von Nazareth, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und allem Volk; 20 wie ihn unsre Hohenpriester und Oberen zur Todesstrafe überantwortet und gekreuzigt haben....

Corona? Straft Gott?

Liebe Leserinnen und Leser! „Gott zieht mit der Corona Krise einen Hebel, weil wir nicht mehr so weitermachen dürfen, wie bisher!“ Diesen Satz höre ich in diesen Tagen immer wieder in Telefonaten. Telefonate, die wichtig sind, weil wir uns ja wegen des Alarmzustandes in Spanien nicht mehr direkt sehen und damit direkt sprechen können. Telefonate, die davon gezeichnet sind, dass jemand überhaupt am anderen Ende „der Strippe“ erreichbar ist. „Wie geht es Euch?“ „Ja mir geht es eigentlich auch gut…“ Mehr gibt es oft nicht zu sagen, weil man ja nichts erlebt in der Zeit dieser Ausgangssperre. Der Covid19 macht einen sprach- und ratlos. Aber irgendeine Erklärung für das Unbegreifliche muss her. Und dann fällt eben dieser Satz: „Gott zieht mit der Corona Krise einen Hebel, weil wir nicht mehr so weitermachen dürfen, wie bisher!“ oder: "Gott will der Menschheit einen Denkzettel verpassen!" Ist Gott der Urheber dieser Krise? Schon immer haben Menschen in der Reli...

Psalm 23 in der Corona Krise

Liebe Leser und Leserinnen. schön, dass Ihr Interesse an meinen Gedanken habt. Da wir derzeit keine Gottesdienste feiern können, veröffentliche ich hier in unregelmäßigen Abständen kleine Andachten. Möge es in diesen Zeiten uns allen zum Segen und zur Zuversicht sein. Psalm 23:   Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.  Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln .“ Diese Psalmworte ("...nichts mangeln ...) klingen derzeit ...

Das Gebot in der Coronakrise

Liebe Leserinnen und Leser, ja in diesen Tagen ist alles anders. Als Gemeinde können wir im Moment nicht mehr zusammenkommen. Kein Gottesdienst, keine Wanderungen, keine Gruppen und Kreise. Unsere Häuser und Wohnungen dürfen wir zur Zeit nicht verlassen, außer zum Einkaufen oder um in die Heimat zu kommen. Ein winziger Virus bringt die Welt durcheinander und bei uns vieles zum Erlahmen. Am Sonntag wussten viele noch nichts von einer Ausgangssperre  in Spanien und noch mehr haben sich wohl nicht klar gemacht, was das zur Folge haben wird: Dier Supermärkte haben geöffnet, doch man wird nur einzeln, nicht einmal als Ehepaar oder als Familie hereingelassen. Plastikhandschuhe sind Pflicht. Entgegen allen Beteuerungen sind viele Regale doch leergefegt. Der Strand von Teneriffa ist gesperrt, ebenso die Wanderwege und die Pools, egal ob überdacht oder nicht. Taxen oder Busse dürfen benutzt werden, aber die Autofahrt zum Flughafen, um Freunde dorthin zu bringen, ist beispielsweise...

aktuelles

Liebe Leserinnen und Leser, aus aktuellem Anlass hat die kanarische Regierung alle Veranstaltungen - auch religiöse - untersagt, bei denen der Mindestabstand von einem Meter zu einer anderen Person nicht gewährleistet werden kann. Deshalb haben wir das Gemeindefest am 15.3. und alle Gruppenveranstaltungen im Haus der Begegnung abgesagt und auch alle Gottesdienste vorerst ausgesetzt. Die Kirche San Eugenio werde ich aber Sonntags um 12 Uhr zum eigenen Gebet öffnen und bis 13 Uhr auch als Ansprechpartner vor Ort sein. Die Predigt "gegen Panikmache" kann ich so nicht mehr verantworten und habe sie deshalb gelöscht. Sobald wir wieder "Normalbetrieb" haben, stelle ich hier die Predigten wieder zum Nachlesen ein. Ich danke für das Verständnis und hoffe, dass wir alle gemeinsam diese Krise bewältigen. Möge Gott uns beistehen und besonders denen, die krank sind oder Kranke pflegen und sich um Heilung bemühen!

Lk.18,31-43 Hauptsache gesund?

„Hauptsache: Gesund!“ „Ich wünsche Ihnen zum Geburtstag Glück und Gesundheit!“ sagte der Bürgermeister immer, wenn ich ihn beim Besuch eines 90. Geburtstags traf. Und dann schob er noch nach: „Hauptsache: Gesund. Gesundheit ist das wichtigste!“ Für die Gesundheit können wir viel tun: Sporttreiben, Impfen, auf Alkohol verzichten, nicht rauchen und in der Apothekenumschau lesen, was gesund macht. Hauptsache gesund! Doch wie wirkt so ein Satz bei kranken Menschen oder Behinderten? Fehlt denen die Hauptsache? Wer krank ist leidet. Keine Frage. Wer im Bett liegen muss, ist von vielem ausgeschlossen. Und trotzdem können Menschen, auch wenn sie nach unseren Maßstäben nicht gesund sind, oftmals Erstaunliches vollbringen: Im Sport, in der Kunst, aber auch im Beruf. Ich bewundere da den oft vorhandenen Willen zum Leben  auch  mit Einschränkungen. In einem Teil des heutigen Predigttextes geht es um einen blinden Bettler. Jemanden, der von vielem ausgeschlossen wurde. Ich les...