Römerbrief, Kapitel7,14-25 4 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 15 Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. 16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, stimme ich dem Gesetz zu, dass es gut ist. 17 So tue ich das nicht mehr selbst, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. 19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. 20 Wenn ich aber tue, was ich nicht will, vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 21 So finde ich nun das Gesetz: Mir, der ich das Gute tun will, hängt das Böse an. 22 Denn ich habe Freude an Gottes G...
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Neuer Blog für das Tourismuspfarramt Teneriffa Süd! Schauen Sie auch mal auf kircheteneriffa.blogspot.com Der neue Blog vom Evangelischen Tourismuspfarramt Da erfahren Sie vieles über uns und unsere Aktivitäten Da erfahren Sie viel über Ihre Möglichkeiten zum Aufenthalt auf Teneriffa oder den benachbarten Inseln!
1. Kor.7,29-31 Die Zeit ist kurz
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Predigttext 1.Kor.7,29-31 „Das sage ich aber liebe (Schwestern und ) Brüder: Die Zeit ist kurz!“ Früher dachte ich, mit dreißig ist man alt. Trau keinem über Dreißig! Danach? Wer weiß! Aber es ist ja noch viel Zeit bis dahin... Wenn ich heute noch dreißig Jahre hätte, ich wäre fast 90! doch wer weiß wieviel Zeit noch ist? Früher habe ich viel ausprobiert Musik machen und Abenteuer, im Wald schlafen - einfach so, Sport: Schwimmen, Wasserball, Rudern, Surfen, Badminton, Klettern. Alles mal ausprobieren und bis an die Grenzen gehen! Heute geht das nicht mehr, die Knochen bezahlen die Rechnung. Die Zeit ist kurz . Nicht an etwas kleben: Nichts ist so wichtig, dass Du dein ganzes Herz dranhängen solltest. Nicht einmal an Deine Frau, an Deinen Mann. „Auch sollen die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine!“ Aber ich will meine Frau lieben. Am Liebsten ewiglich! Meine Kinder und Enkel, Deine Eltern und Freunde: Dankbar will ich s...
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Vorher: Predigttext: 1. Tim.4,4+5 Lied: Wir pflügen und wir streuen“ EG 508 Paul Erdmann hat seit 50 Jahren einen Bauernhof. Geerbt hat er ihn. Aus einer Wüstenei hat er einen ertragreichen Betrieb gemacht. Zum Jubiläum lädt er Freunde und Nachbarn ein und natürlich auch den adligen Edelmann, Herrn von Hochheim, dem das Land gehört. Die größte Arbeit ist getan, die Ernte ist eingebracht. Der Freiherr von Hochheim erlaubt sich zum Fest etliche adlige Freunde mitzubringen. Diese unterhalten sich inmitten der Bauernschaft auf Französisch, wie es sich für die Gebildeten am Ende des 19 Jhdts. gehörte. Zu Beginn des großen Festessens soll ein Dankgebet gesprochen werden. Das Vorrecht für das Gebet liegt bei den Edelleuten: Aber die adligen Gäste lachen: „In Frankreich betet niemand mehr!“ Doch Paul Erdmanns Gutsbesitzer unterscheidet sich von den anderen Adligen: Er bittet seine Bauern, dass sie das Bauernlied anstimmen: Hans Westen, einer von ihnen macht den Vorsänger. Im A...
Das Licht der Welt Jes.49,1-6
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Liebe Gemeinde, An der Kasse im Supermarkt werde ich regelmäßig gefragt: „Bolsa?“ (=Tasche?). Nein ich brauche keine Bolsa, erst Recht keine Plastik-bolsa. Wir haben immer wiederverwendbare Taschen dabei. Trotzdem sammelt sich zu Hause immer schnell ein ganzer Haufen Plastik und anderer Verpackungsmüll an. Hier auf den Canaren wird ja alles in Plastik verpackt, manchmal sogar doppelt und dreifach. – „ Am Strand von El Pori s“, so sagt ein Freund, „ kannst Du nur bei bestimmtem Wind baden, weil sonst der ganze Plastikmüll im Meer schwimmt.“ Jeder weiß, dass Plastik im Meer ein Weltproblem ist. Wir versuchen, zu Hause jedenfalls den Müll zu trennen. Und während ich alles fein säuberlich sortiere, schmeißt mein Nachbar seinen Unrat fröhlich pfeifend unsortiert in die schwarze Tonne. Mich regt das jedes Mal auf. Wenn ich dann etwas sage, lacht mein Nachbar mich aus: „ Ihr Deutschen! Ausgerechnet ihr wisst, wie man die Welt rettet .“ Was mir bleibt, ist Ohnmacht oder das Gefühl zu...
Hör auf Deinen Engel Apostelgeschichte 12,1-11 Die Befreiung des Petrus
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Predigttext Apostelgeschichte 12,1-11 Liebe Gemeinde, am vergangenen Montag strahlte das ZDF einen bewegenden Spielfilm aus: Gefangen - Der Fall K.“ - In der Hauptrolle: Jan Josef Liefers. Basierend auf der wahren Geschichte von Gustl Mollath. Es ging um einen Autohändler, dessen Frau dubiose Geldgeschäfte in der Schweiz tätigte. Als Mollath seine Frau drängte, mit den Schwarzgeldgeschäften aufzuhören, sorgte diese mit Hilfe der Justiz dafür, dass Mollath in die geschlosse-ne Psychatrie eingewiesen wurde. 8 Jahre war er dort, wahr-scheinlich unschuldig. Psychisch und finanziell abgebrannt. Mir ist der Film sehr nahe gegangen.: Gefangen nicht nur von Mauern sondern auch im Netz von Macht und Intrigen. Er zeigt, wie jemand in eine nahezu hoffnungslose Situation kommen kann. Gefangen in Mauern, gefangen tatsächlich mit Ketten, zerrieben zwischen eigenem Stolz und dem Versuch anderer, eben diesen Lebenswillen zu brechen. Nie hätte ich gedacht, dass so etwas im modernen D...