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Jesaja 5,1-7 Gottes Weinberg und die rote Linie am 25.2.2018 (Reminscere)

Liebe Gemeinde, Als ich in Bremen Pfarrer war, habe ich immer davon geträumt, einmal auf der Terrasse am Pfarrhaus zu sitzen - unter einer Weinlaube. Im Herbst ,so dachte ich: in goldener Oktobersonne sitze ich da und die fetten Trauben hängen über mir: Süß und saftig. Nun ist meine Heimatstadt Bremen zwar für den Ratskeller-wein berühmt, aber nicht als bevorzugte Weinlage. Aber warum soll man nicht versuchen, seinen Traum zu verwirklichen? Ich kaufte mir also zwei Rebstöcke, pflanzte diese ein. Ich düngte und lernte den Weinstock zu schneiden. Vier Jahre dauerte es, bis ich so eine Art Weinlaube hatte. Aber es be-durfte noch mehr Arbeit und noch mehr Pflege, noch mehr Aufmerksamkeit bis tatsächlich die ersten Trauben mich an-lachten. Die süßen Beeren fraßen allerdings die Vögel und die anderen, sagen wir so: die waren sehr trocken, extra brut sozusagen. Vielleicht lag es am Sandboden, mit Sicherheit an meinem Amateurwissen und das weiß ich aus meiner letzten Gemeinde in der grö...

Gott spricht: Meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit 2.Kor.12,1-10

Liebe Gemeinde, kennen sie den? Wetteifern drei Jungs, wer den schnellsten Vater hat. Der erste sagt: „Meiner ist Jetpilot bei der Lufthansa; der fliegt in acht Stunden von New York nach Frankfurt.“ Darauf der zweite: „Meiner ist schneller. Der ist Pilot bei der Bundeswehr und fliegt in vier Stunden von Hamburg ans Nordkap und zurück.“ Darauf der dritte: „Meiner ist noch schneller. Der ist Beamter, der hat um vier Feierabend und ist schon um zwei daheim!“ Sie kennen sie, diese Witze, in denen einer besser sein will als der andere, in denen einer mehr vorzuweisen hat, stärker, besser, schöner, erfolgreicher ist als alle anderen.  - Nur in der Wirklichkeit ist das manchmal nicht witzig! In der Schule wäre ich vielleicht auch mal der Schlauste, der Lustigste, der Sportlichste gewesen. Und im Nachhinein ist es einfach nur krampfhaft gewesen, wie wir Jungen uns versucht haben zu übertrumpfen, um bei den Mädchen Anerkennung zu bekommen. Und wir haben gelitten, wenn wir dabei...

Offb.1,9-20 Sonntag 21.Januar 2018

Offenbarung 1,9-20 Liebe Gemeinde, „Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm!“ So beteten meine Eltern mit mir abends vor dem Schlafengehen. Dieser Himmel war für mich nicht blau, sondern weiß wie eine Wolke. Und auf der Wolke war Gott. Ein weißer Mann. Gott im Himmel war gütig und milde lächelnd. Andererseits sah Gott alles. Diese Vorstellung von Gott war gut aber manchmal auch sehr eng und unangenehm. Ich wurde älter und der Blick auf die Welt war weiter. Fragen taten sich auf. Warum gibt es Unrecht? Warum Krieg? Der Himmel entfernte sich. Das Weiß des Himmels bekam Risse. Wo ist Gott? Und wie ist Gott? Es fiel mir nicht mehr so leicht zum „lieben“ Gott zu beten. Vielleicht ist Gott gar nicht lieb, sondern auch zornig? - dachte ich. Oder unheimlich? Oder so schwach, dass es klug sein könnte, vor allem dem nach zu laufen, was alle machen? Mit wenig oder gar keiner Rücksicht auf das, was uns die Bibel an christlichem Verhalten lehrt! Hauptsache ich komme g...

Predigt 7.1. Dusrtig und Hungrig nach dem Leben bleiben

Gottesdienst 7.1.2018 Vorspiel Votum Begrüßung Lied: 455, 1-3 Morgenlicht leuchtet Psalm 100 EG 743 Ehr sei dem Vater … Bussgebet Kyrie Gnadenzusage Laudate Omnes Gentes Tagesgebet Lesung: Mt. 2,1-12 Halleluja Lied: 66, 1+7-9 Jesus ist kommen Predigt: 1.Kor.1,26-31 Lied: Leben aus der Quelle (mit Gitarre) Glaubensbekenntnis Friedensgruß La Paz este con nosotros… Fürbitten Abendmahl Lied: geh unter der Gnade (mit Gitarre) Einsegnung von Doris Wielepp Abkündigungen Lied: Komm Herr segne uns… Segen Nachspiel Liebe Gemeinde, uns allen wünsche ich ein gutes neues Jahr. Wahrscheinlich haben Sie schon eine ganze Reihe guter Wünsche zum neuen Jahr bekommen oder gute Wünsche an andere verteilt. Leute aus der Kirche haben mir z.B. ein segensreiches neues Jahr gewünscht. Andere ein gesundes neues Jahr. Meine Bank und auch einige Freunde wünschen mir ein erfolgreiches neues Jahr.  Nur das Beste also! Warum a...

Jahreslosung 2018

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen allen ein gutes neues Jahr 2018!  Wann kann man ein Jahr gut nennen?  Wenn ich zu Essen und zu Trinken habe? Wenn ich in Frieden leben kann?  Wenn ich gesund bin?  Das ist schon viel, nicht wahr? Ich finde ein gutes Jahr muss aber noch mehr beinhalten: Ein Jahr ist wirklich gut, wenn ich mit Menschen zusammen sein darf,  die mir ein Lächeln geben;  die mir die Hand halten, wenn ich es brauche. die ein Schweigen aushalten. die ein Stück meines Weges mitgehen. die nach mir fragen, anstatt nur von sich selbst zu erzählen. Dann ist es ein gutes Jahr, oder?  Vielleicht gehört aber doch noch mehr dazu. Vor allem sollte einiges nicht zum neuen Jahr gehören: eine schwere Krankheit, der Verlust eines Menschen, der mir etwas bedeutet. wirtschaftliche Krisen böse Überraschungen… Kann es bei soviel Anforderungen überhaupt ein gutes Jahr geben? Es wird Krankheiten geben und es we...

Heilig Abend: Weitersagen: Fürchtet Euch nicht!

Heilig Abend 24.12. 17 Uhr Chor: Freuet Euch all Begrüßung Lied: 39, 1-3+7 Kommt und lasst uns Christum ehren Lesung Jes.9,1+5-6 Ehr sei dem Vater und dem Sohn … Gebet Li ed 18,1+2 Seht die gute Zeit ist nah Lesung Lk.2,1-7 Lied 46,1-3 Stille Nacht Lesung Lk.2, 8-14 Lied 48,1-3 Kommet Ihr Hirten Lesung Lk.2, 15 Kantorei Sag wo ist Bethlehem Lesung Lk.2,16 Predigt Kantorei: Ich steh an Deiner Krippen hier Lesung Lk. 2,17-20 Glaubensbekenntnis Lied 45, 1-4 Herbei o Ihr Gläub´gen Fürbitten / Vater Unser Lied 27, 1-6 Lobt Gott Ihr Christen alle gleich  Abkündigungen Lied: 44, 1-3 O Du Fröhliche Segen / Orgelnachspiel   Liebe Gemeinde, Da stehen sie also, die Hirten: Stehen an der Krippe, um die Geschichte zu sehen, die der Herr verkündet hat. - Ich war selber dabei: Ich hatte einen Hut auf, eine Fellweste an (viel zu groß) und meine Blockflöte in der Hand. Wir führten ein...